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Gute Nachrichten für Häuslebauer und Mieter

Neuer Wohnraum in Hollage und Wallenhorst in Sicht –

erste Voraussetzung für Grüne Wiese erfüllt

Wer derzeit eine Wohnung sucht oder ein Eigenheim für seine Familie bauen möchte, steht auch in unseren Breitengraden vor stets ähnlichen Problemen: Das Angebot liegt fast überall deutlich unter der Nachfrage und die Miet- bzw. Erwerbskosten sind für viele Normalverdiener kaum bezahlbar.

Eine aktuelle Studie für den rund 350.000 Einwohner zählenden Landkreis Osnabrück zeigt, dass dort aktuell rund 4.100 Wohnungen fehlen. Bezogen auf die Bevölkerungszahl der Gemeinde Wallenhorst mit seinen gut 22.000 Einwohnern bedeutet das, dass der Zusatzbedarf in Hollage, Lechtingen, Rulle und Wallenhorst bei insgesamt rund 260 Wohnungen liegt.

Aktuelle Neuigkeiten zur Grünen Wiese im Wallenhorster Zentrum und eines 5.800 Quadratmeter großen Neubaugebiets nahe der Hollager Ziegelei bieten Grund zur Zuversicht, dass in unserem Gemeindegebiet bald zusätzlicher Wohnraum bereit stehen könnte. Während der Bebauungsplan für Hollage, der vorwiegend neue Ein- und Zweifamilienhäuser ermöglichen soll, derzeit in den zuständigen Ratsgremien beraten wird, scheint es nun auch mit der Grünen Wiese voranzugehen.

So ist einem Schreiben der Gemeindeverwaltung an das Bürger-Echo zu entnehmen, dass inzwischen eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine Fortführung der Planung erfüllt ist. Demnach liegt der Gemeinde eine Bescheinigung vor, in der seitens des Insolvenzverwalters der ausgeschiedenen SEKA Wohnen GmbH versichert wird, dass diese keine Rechte an dem Konzept hat, das weiterhin die Grundlage für die Bebauung der Grünen Wiese ist.

Damit steigt die Chance, dass es doch noch zu einer zeitnahen Realisierung des Millionen-Projekts mit einem neuen Projektplaner kommt – inklusive Miet- und Eigentumswohnungen, die zu unterschiedlichen Quadratmeterpreisen vermarktet werden sollen.

Das Konzept sieht bislang rund 100 Wohnungen für die Grüne Wiese vor, wobei sich nach Angaben der Gemeindeverwaltung „im weiteren Planungsprozess sicherlich noch Anpassungen ergeben werden“. Nach Informationen des Bürger-Echos geht es im aktuellen Planungsprozess auch darum, wie groß die Anzahl der Wohnungen sein könnte, die für Menschen mit einem eher engen Budget bezahlbar wären.

In Sachen Finanzierung ist die Gemeinde Wallenhorst offenbar auf die Realisierung des Millionen-schweren Bauvorhabens vorbereitet. Der aktuelle Haushaltsentwurf für 2026 sehe vor, dass die Kosten für die notwendigen Erschließungsmaßnahmen „in der mittelfristigen Finanzplanung für das Jahr 2029 berücksichtigt sind“. Was das konkret bedeutet, erklärt Gemeindekämmerer Florian Lüttkemöller auf Nachfrage des Bürger-Echos wie folgt: „Im Haushalt 2029 sind dafür zwei Millionen Euro eingestellt.“ In den Jahren zuvor habe die Gemeindeverwaltung dagegen noch keine Finanzmittel für Erschließungsmaßnahmen auf der Grünen Wiese eingeplant. (H.)   


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