49. Wallenhorster Mahlzeit des Bürgervereins: Christel Mysliworski ist neue Regentin
Ein Grünkohlfeld auf der Grünen Wiese und ein Mehrgenerationenhaus, in dem jüngere und ältere Menschen aus dem ganzen Gemeindegebiet zusammenkommen können:
Für ihre Ideen zu aktuellen Wallenhorster Themen bekam die neue Grünkohlkönigin Christel Mysliworski reichlich Beifall bei der 49. Wallenhorster Mahlzeit des Bürgervereins. „Wir alle sind Wallenhorst – die jungen und die älteren Menschen“, betonte die Vorsitzende des Seniorenbeirats in ihrer humorvoll in Reimform vorgetragenen Antrittsrede.
Dass sich die frisch gekürte Grünkohlmajestät in den nächsten Wochen und Monaten vor allem für ein gutes Miteinander einsetzen möchte, kam bei dem Wallenhorster Grünkohlvolk gut an.
Mit dabei waren im festlich geschmückten Lingemann-Saal neben Kommunalpolitikern aus
mehreren Ratsfraktionen auch die Kandidaten für die im September anstehende Bürgermeisterwahl – Christian Böwer, Michael Lührmann und Marion Müssen ließen es sich inmitten der bestens aufgelegten Grünkohlgemeinde sichtlich gut gehen – passend zur entspannten „wahlkampffreien“ Stimmung auch mit einem gemeinsamen „kühlen Hellen“ in freundschaftlicher Runde.
Über ein „harmonisches Amtsjahr“ hatte zuvor der scheidende Grünkohlkönig Alfred Lindner berichtet. Er freute sich, dass der Bürgerverein mit Christel Mysliworski eine „hervorragende Nachfolgerin“ gefunden hat, die das Wallenhorster Grünkohlvolk mit Charme und Geschick durch das ereignisreiche Jahr 2026 führen werde. Er habe die über sechs Kilogramm wiegende Königskette während seiner Amtszeit gern getragen, sei nun aber auch froh, die im wahrsten Sinne des Wortes „schwerwiegende Verantwortung“ weitergeben zu können.
Geschäftsführer Karl-Heinz Bergmann und Vorstandsmitglied Alexander Strehl dankten der alten und der neuen Grünkohlmajestät im Namen des Bürgervereins für ihren „vorbildlichen Einsatz zum Wohl des Grünkohlvolks“. Sie lobten zudem die „gewohnt hervorragende Lingemann-Küche“, die zu Beginn des Abends für leckeren frisch gekochten Grünkohl mit reichlich deftigen Beilagen gesorgt hatte.
Besonders erfreut zeigten sich die Gastgeber, dass gleich mehrere frühere Regenten unter den Gästen waren – mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Karl-Heinz Hornhues auch der im Jahr 1976 gekürte, erste Grünkohlkönig der traditionsreichen Wallenhorster Mahlzeit.
Als musikalisches Highlight erwies sich die Bühnen-Show der „Nightingales“, die unter anderem mit beliebten Abba-Hits und eigenen Kompositionen überzeugten.
Für beste Stimmung mit Gänsehaut-Feeling sorgte der zivile Polizeieinsatz mit Christian Cordalis bzw. Christian Böwer am Mikrofon. Der als Überraschungsgast angekündigte „Ex-Schlagerpolizist“ aus Hollage-Brockhausen begeisterte das Grünkohlvolk mit einem fetzigen Medley aus beliebten Udo Jürgens-Hits. Bei Songs wie „Bitte mit Sahne“ oder „Ich war noch niemals in New York“ verwandelten die Besucher den Lingemann-Saal in eine lautstarke fröhliche Chorbühne zum Mitsingen und Tanzen.
Entsprechend zufrieden zeigte
sich Karl-Heinz Bergmann, der nach der letzten umjubelten Zugabe der „Nightingales“ in seinem kurzen Schlusswort bereits Appetit auf die nächste Wallenhorster Mahlzeit machte. „2027 feiern wir Jubiläum. Zusammen mit unserer 50. Grünkohlmajestät möchten wir dann gemeinsam mit einem möglichst großen Grünkohlvolk gut gelaunt feiern und allen ein besonders attraktives Jubiläumsprogramm bieten“. (H.)

Kommentar schreiben