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Hansastraße wird auf voller Länge saniert

Detail-Planung soll 2027 beginnen –

Arbeiten gehen über 2030 hinaus – Kosten in Millionenhöhe 

Dass die viel befahrene Hansastraße dringend sanierungsbedürftig ist, kann jeder bemerken, der mit dem Auto oder Fahrrad zwischen Wallenhorst und Hollage unterwegs ist. Die Gemeindeverwaltung hat nun bekanntgegeben, was dort vorgesehen ist und wann mit den Arbeiten begonnen werden soll. „Geplant ist eine komplette Sanierung der Straße“, antwortet die Gemeinde auf Nachfrage des Bürger-Echos: „Dazu gehören die Kanäle für Regen- und Schmutzwasser, diverse Versorgungsleitungen und Kabel, die Fahrbahn und auch die Nebenanlagen wie Fuß- und Radwege.“

Derzeit werde überlegt, dass zunächst eine Vorplanung für das gesamte Bauvorhaben erstellt werden soll. Die Umsetzung solle dann in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Die ersten Gelder für die Maßnahme seien laut mittelfristiger Finanzplanung in den Haushalt für das Jahr 2027 eingestellt worden. Dann werde voraussichtlich auch mit einer detaillierten Planung für die Sanierung der Hauptverkehrsader begonnen. Aus der Politik ist zu hören, dass die Baumaßnahme auf der Hansastraße erhebliche Kosten in Millionenhöhe verursachen wird.

Wann die Arbeiten auf der Hansastraße konkret starten sollen, schreibt die Gemeindeverwaltung nicht. Auch zu möglichen Umleitungen, über die dort angesiedelte Privathaushalte und Unternehmen erreicht werden können, gibt es noch keine Informationen. Dessen ungeachtet verweist die Gemeinde darauf, dass die Komplettsanierung „auf voller Länge der Hansastraße weit über 2030 hinausgehen wird“. Ein verlässlicher Zeitplan könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden.

Bereits aktiv sind fleißige Bauarbeiter auf den Gemeindestraßen. Dort sind infolge von Kälte und Schnee vermehrt Schäden wie Kantenabbrüche oder tiefe Schlaglöcher entstanden. Wegen des anhaltenden Winterwetters „können derzeit nur provisorische Ausbesserungen durchgeführt werden“, teilt die Gemeinde mit. Sobald es wärmer werde, seien auch wieder Arbeiten mit Asphalt möglich. Aktuell sehe es danach aus, dass die für Unterhaltungsmaßnahmen in den Haushalt eingestellten Finanzmittel ausreichend sind. Es könne allerdings sein, dass im kommenden Sommer möglicherweise Maßnahmen zurückgestellt werden, die keine akute Gefährdung für den Verkehr darstellen. (H.)


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